Verbundenheit

Unsere Geschichte

Als Elternpaar sind wir mit unseren Professionen für andere Eltern von Anfang an da

Unser gemeinsames Herzensprojekt Schöpfungsgeister

für ein bewusstes Leben und lieben

Unsere Vision

In unseren liebevoll gestalteten Mentorings, die jeweils aus einem Audiokurs und wöchentlich begleitenden Mindset-Calls bestehen, begleiten wir dich vom unerfüllten Kinderwunsch bis hin zu deiner kraftvollen Geburt. Wir selbst sind den langen Weg mit vielen Umwegen gegangen. Wir haben eine ressourcenorientierte und transformierende Methode mit einem ganzheitlichen Ansatz entwickelt und mehrfach erprobt. In unserer Begleitung sind wir traumasensibel.

Als holistische Mentaltrainerin und systemischer Stressmanagementtrainer sowie Eltern von 2 Kindern mit einer bewussten Haltung für nachhaltige Gesundheit liegt es uns am Herzen, dich traumasensibel zu begleiten und zu motivieren.

Unsere Vision ist es, Frauen und werdende Eltern in ihre Selbstwirksamkeit zu begleiten. So können Schmerz, Verletzungen und Traumatisierungen verhindert bzw. deren Grad verringert werden. Wir sind spezialisiert auf Angstbewältigung und Stressreduktion.

Du lernst Schritt für Schritt und Woche für Woche, Angst zu bewältigen und Stress zu reduzieren - und so Liebe, Zuversicht, Vertrauen und Hingabe zu stärken. Entdecke mit unseren Begleitungen die Schöpferkraft in dir wieder! Lerne, mit herausfordernden Situationen gut umzugehen.

Traumasensibles Mentoring, wie wir es umsetzen, ist volles Empowerment für deine mentale und deine körperliche Gesundheit. Wir zeigen dir Schritt für Schritt und Woche für Woche, wie auch du es schaffst, an dich zu glauben.

Führt euer powervolles Liebesleben und Elterndasein.

Ich heiße Nicole.

Meine Transformation

Wir sind die Gestalter:innen unseres Lebens. Es kommt darauf an, was wir aus unserem Leben machen. Das Entscheidende ist, wie wir über uns und die Situationen denken. Wir haben so großen Einfluss auf unser Leben - mehr als wir denken und als es uns bewusst ist.

Ich begann, meine eigene Trainerin zu werden. Ich veränderte mein Denken und mein Handeln radikal. Ich lebe und liebe bewusst.

Das Ergebnis: Ich glaube an mich selbst. Jeden Tag üb(t)e ich. Jeden einzelnen Tag. Und wenn ich einmal keine Lust hatte, dennoch: Mindestens 5 Minuten täglich.

Heute unterstütze ich Frauen, ihre Gedanken und ihr Mindset so zu verändern, damit sie selbstbestimmt durch die Kinderwunschzeit und selbstwirksam in die Geburt gehen.

Wenn ich das kann, dann kannst du es erst recht. 

Ich begab mich auf eine intensive Selbstfindungsreise

diese führte mich nach und nach in die Selbstwirksamkeit und damit in die Unabhängigkeit und Freiheit. Das gab mir all meine Macht zurück.

Doch das war nicht immer so:

Etliche Hürden standen mir im Weg. Doch heute weiß ich: Das Leben ist nicht gegen mich. Das Leben sendet mir immer wieder Aufgaben, an denen ich wachsen kann. Erst heute habe ich verstanden, dass es zwar unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen waren, aber sie alle einen gemeinsamen Nenner hatten. Was dieser Nenner ist, erzähle ich dir gleich. Erst einmal eines nach dem anderen:

So fing alles an

Ich bin geboren als ein Mädchen mit einer Lippenspalte. Es gab so einige unangenehme Situationen in meiner Kindheit. Manchmal wollte ich mich gar verstecken. Es hat mich verletzt, wenn andere mein Aussehen bewerteten. Und dennoch: Ich wollte mich für mich einsetzen.

Es gab Menschen in meinem Leben, die mehr gesehen haben: So kam ich zum Sport. Ich wurde eine Rennschlittensportlerin. Mein Trainer und meine Gruppe standen stets hinter mir. Und so fuhr ich etliche Siege ein. Mir wurde bewusst, dass ich mich auf meinen Körper verlassen kann. Ich kam früh mit jenem Umstand in Kontakt, der heute mit dem Begriff "Mindset" bezeichnet wird. Meine Überzeugung war: "Ich kann schaffen, was ich mir vornehme." Fördernde Gedanken und mentale Stärke lassen sich erlernen und trainieren.

Welche Herausforderung hatte ich noch gemeistert?

Obwohl Frauenärztinnen gesagt hatten, dass es bei mir schwer werden würde, schwanger zu werden, hatte ich in mich vertraut. Ich wusste, die Schwangerschaft kommt zur richtigen Zeit. Und doch schlichen sich auf meiner Kinderwunschreise erhebliche Zweifel ein: Ich saß die Zeit ab, war phasenweise enttäuscht und hilflos, sobald sich meine Periode zeigte. Ich hatte unzählig viel Geld ausgegeben, um meine Möglichkeiten, schwanger zu werden, zu erhöhen.

Immer wieder die Fragen: "Wieso lässt mich mein Körper im Stich?", "Kann ich mich doch nicht auf ihn verlassen?", "Wieso funktioniert mein Körper nicht so, wie ich es mir wünsche?", "Liegt es vielleicht gar nicht an mir, sondern an Marcus?" Ich fühlte mich in dieser Zeit sehr allein und zum Teil überfordert. Ich hätte mir neben Marcus eine Wegbegleiterin gewünscht. Freundinnen gaben mir zwar Ratschläge, aber auch jene gut gemeinten Anregungen taten mir weh. Immer wieder kreiste die eine entscheidende Frage in meinem Kopf: "Wieso werden alle um mich herum schwanger - nur ich nicht?" Dann habe ich die mentale Kraft aus mir herausgenommen und meine Kinderwunschzeit in wertvolle Zeit gewandelt, indem ich innerlich "Stopp!" sagte und zu reflektieren begann.

Der Wendepunkt für mein bewusstes Sein war die Kinderwunschzeit

Ich bin stets von einem Ort zum anderen gehetzt. Ich habe versucht, alle Termine unter einen Hut zu bekommen. Nebenbei sagte ich "Ich muss noch schnell ...". Wenn mein Körper mal nicht funktionierte, ging ich noch härter mit ihm ins Gericht. Gleichzeitig merkte ich, dass ich anders leben wollte.

Ab und zu schrieb ich einen Eintrag ins Tagebuch oder überredete mich, mal wieder Joggen zu gehen. Ich wunderte mich über körperliche Beschwerden. Wenn mal die Frage in mir aufpoppte, wie zufrieden ich gerade in meinem Leben bin, konnte ich schon feststellen, dass es Änderungswünsche gab. Sehnsüchte. Jedoch wusste ich nicht, wie ich diese umsetzen konnte. So schob ich jenen Gedanken wieder beiseite, bis er mich wieder heimsuchte, wenn alles still wurde.

Ich erlebte die Kinderwunschzeit stürmisch, wie ein Kampf gegen mich selbst. Nachdem ich völlig müde war, ich einen inneren stillstand erlebte, wusste ich, dass es so nicht weitergehen sollte. Ich habe gelernt, mich weich zu geben. Achtsamkeit und Bewusstheit kam in mein Leben. Ich habe mehrmals am Tag Pausen eingelegt. An machen Pausen hatte ich auch einfach mal nichts gemacht. "Nur" aus dem Fenster geschaut. Oder in eine Kerze. Und geatmet. Ich habe den Perfektionismus hinter mir gelassen. Ich weiß: "Ich bin gut, so wie ich bin - ob mit Kind oder ohne." Ich hatte gelernt, dass ich viel zu hektisch durch meinen Alltag gegangen bin und noch mehr und noch mehr für den Kinderwunsch getan hatte , ohne Rast und ohne Ruh. Ich hatte meinem Körper viel zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt. Viel zu viel hatte ich von meinem Körper erwartet. Schließlich hatte ich die Dankbarkeit erlernt. Und mit der Dankbarkeit die Bewusstheit. Ich war vorerst angekommen.

Ich danke heute dem Leben für diese Erfahrungen. Ich lebe und liebe. Ich habe meinen Daseinsgrund gefunden. Nun weiß ich, was Loslassen und Hingabe bedeuten.

Ich wünsche allen Frauen, in ihre Kraft zu kommen. Es geht. Nur dürfen wir etwas dafür tun.

Auch du kannst es schaffen.

Dann kamen die Geburten als weitere Wendepunkte in meinem Leben

Auf beide Geburten hatte ich mich mental gut vorbereitet

Meine 1. Geburt war wider Erwarten ein Notkaiserschnitt. Unsere Tochter kam bereits in der 33. SSW auf die Welt. Alles kam anders, als wie wir es uns gewünscht hatten. Durch mein verändertes Mindset wusste ich: "Ich wuppe das hier." Und ja, es war eine humorvolle Geburt. Die Bauchgeburt war zu jeder Zeit mit Hingabe. Wir alle zusammen, einschließlich der Ärzt:innen und Hebamme sowie Marcus, mein Geburtsbegleiter, wir alle waren ein großartiges Team.

Glaub mir: Auch mich hatte noch vor der 1. Geburt immer wiederkehrend die Frage beschäftigt, wie ich mich bloß unter der Geburt anstellen würde. Bis ich meine Glaubenssätze durch die mentale Geburtsvorbereitung untersucht habe und herausfinden durfte, dass jene Frage mit einem Satz zusammenhing, den ich wiederholt in meiner Kindheit hören musste: "Stell dich nicht so an." Mit der Auflösung jenes Satzes konnte ich an die Arbeit gehen.

Schlussendlich habe ich zwei Geburten gemeistert, obwohl ich Angst davor hatte - Angst, in eine Klinik zu müssen, einen Kaiserschnitt zu erfahren, und Angst, dass ich etwas Übergriffiges erleben würde. Und siehe da, ich durfte mich mit meiner eigenen Geburt auseinandersetzen: Wie ich kurz nach der Geburt von meiner Mutter getrennt wurde, damit meine Lippenspalte medizinisch versorgt werden konnte. Diese Angst hatte sich in meinem Körper manifestiert. Mittels der mentalen Geburtsvorbereitung durfte ich lernen, angstfrei in die Geburt zu gehen.

Während der Vorbereitung auf die 2. Geburt nutzte ich die Zeit und entwickelte gemeinsam mit Marcus eine Begleitung, um voll in unsere Kraft zu kommen. Die 2. Geburt ist, obwohl ich wieder in die Klinik musste, sehr selbstbestimmt verlaufen. Obwohl es wieder eine Frühgeburt war, konnte ich unser Kind spontan gebären. Nach 2 Stunden war es da. Während ich unser Kind stillte, überkam mich eine Frage: "Was sind die Grundlagen für dieses mentale Training und was ist dieses Mentaltraining?" Ich hatte einen Entschluss gefasst: Mentaltraining möchte ich studieren, um mir die Grundlagen für unsere Begleitung anzueignen. So hörte ich aus wissenschaftlicher Sicht von Glaubenssätzen und mentalen Blockaden.

Welche Glaubenssätze und mentale Blockaden habe ich noch gemeistert?

Sätze wie "Ich habe Angst, dass ..." kannte ich - wie du ja inzwischen weißt - gut. Durch die Ausbildung zur Mentaltrainerin habe ich viel Wissen im Hinblick auf unsere mentale Gesundheit erworben. Ich habe gelernt, Selbstvertrauen zu entwickeln und durch meine Angst zu gehen. Ich habe Brückengedanken kennengelernt und weiß, wie ich destruktive Glaubenssätze und toxische Gedanken ändern kann. Auch die Befreiung aus toxischen Beziehungen ist mir durch deren Erkennung möglich geworden.

Es ist die Sicht auf die Dinge

Mein Mindset hat eine enorme Kraft darauf, wie ich Herausforderungen und Probleme bewältige. Am Anfang hatte ich von einem gemeinsamen Nenner erzählt - dieser hatte sich mir nun gezeigt. Mir wurde plötzlich klar: ICH BIN ES! Ich habe einen großen Einfluss darauf, wie ich eine Situation bewerte. Es ist nicht allein die Situation selbst, sondern der Umgang mit dieser. Also habe ich es doch zu einem großen Teil in der Hand. Mir diese Selbstwirksamkeit bewusst zu machen, war mein Tor zur Freiheit.

Natürlich gibt es Krisen und Ereignisse, die wir nicht in der Hand haben. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir nicht alles allein bewältigen können bzw. müssen. Im Gegenteil: Wir brauchen in manchen Situationen in unserem Leben eine Unterstützung an unserer Seite.

Auch ich habe (neben Marcus) eine Mentorin gesucht, die mich unterstützt. Das ist auch heute noch so. Ich liebe lebenslanges Lernen und investiere gern in mich. Dadurch erspare ich mir Umwege und vor allem kostbare Zeit. In sich zu investieren erhöht die Lebensqualität enorm.

Marcus und ich haben deshalb aus der Kinderwunschzeit und in Vorbereitung auf die Geburt eine Methode entwickelt, um andere Frauen und deren Geburtsbegleiter:innen effektiv in ihre Kraft zu bringen. So können unsere Kund:innen sowohl ihre Angstmonster bewältigen und Stressmonster reduzieren als auch Zweifel und Selbstsabotage-Programme aus dem Weg räumen. Unsere Kund:innen kommen in die volle Selbstwirksamkeit. Wir helfen euch von Herzen dabei, ein Bewusstsein von Fülle zu entwickeln.

Wo habe ich eine Transformation bemerkt, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin?

Ich habe meine Geschichte neu geschrieben. Ich kaufte ein schönes Buch mit leeren Seiten und füllte jene Seiten für mich neu. Die Persönlichkeitsentwicklung hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und das wiederum lebt von der Wiederholung - am besten täglich. Es braucht die proaktive Mitarbeit und ein gewisses Maß an Disziplin. Durch Bewusstheit habe ich es geschafft. Jeden Tag schreibe ich in mein Reflektionsjournal, um den Tag würdevoll abzuschließen, ganz gleich, wie fit oder müde ich bin. Diese Zeit bin ich mir wert.

Durch mein klares und authentisches Sein lasse ich mich nicht mehr durch das Außen ablenken. Ich habe mir ein klares Selbst-Bewusst-Sein erarbeitet. Meine tiefe Überzeugung und Willenskraft bewundern andere Menschen. Und wenn ich das kann, dann kannst du das ganz sicher auch.

Wobei und warum möchte ich anderen so gern helfen?

  • Ich möchte Frauen helfen, die herausfordernde Kinderwunschzeit nicht abzusitzen. 
  • Ich möchte, dass Frauen nicht in Selbstzweifeln und Vorwürfen versinken, indem sie denken "Wieder nichts!, "Ich schaffe das nicht!", "Alle um mich herum werden schwanger, nur ich nicht.", "Was ist nur mit mir und meinem Körper los?"
  • Ich möchte Frauen helfen, gestärkt in die Geburt zu gehen, sich selbst wichtig zu nehmen.
  • Ich möchte, dass es weniger Geburtsverletzungen und Traumatisierungen gibt.
  • Ich möchte, dass sich Paare nicht nur aushalten, sondern ihre wahrhaftige Idee von Beziehung finden.

Du kannst das auch - ich weiß es! 

Du hast es verdient, eine schöne Kinderwunschzeit zu erleben, ganz gleich, wie lange du schon wartest!

Du hast es verdient, eine selbstwirksame Geburt zu erleben!

Frage 1

Was hält dich noch davon ab, in dich zu investieren?

Frage 2

Was hält dich noch davon ab, deine Gesundheit zu empowern?

Frage 3

Was hält dich noch davon ab, dir mehr zuzutrauen?

Lass es und zusammen herausfinden!

Wie deine Kinderwunschzeit und deine Geburt werden, hängt entscheidend davon ab, was du daraus machst - übernehme Verantwortung und überlasse es nicht dem Zufall. Kein "Augen zu und durch". Du würdest dich im Nachgang vielleicht ärgern, wenn du nicht dein Bestes gegeben hast. Bist du bereit, für dich da zu sein?

Sichere dir ein kostenfreies Kennenlerngespräch! Schreibe uns unten im Kontaktformular deine Nachricht.

Ich bin bereit und freue mich auf dich!

Ich heiße Marcus.

ich bin der, von dem Nicole bereits oben geschrieben hat

Wusstes du, dass es höchst unterschiedliche Grade von Traumatisierung gibt? Durch meine langjährige Arbeit als Familientherapeut erlangte ich dafür ein Bewusstsein. Es geht nicht darum, diesen Begriff inflationär zu gebrauchen, sondern zu differenzieren. Denn das Vorliegen einer Traumatisierung misst sich nicht an dem erlebten Ereignis, egal ob einmalig oder wiederkehrend, sondern daran, was mit dem Menschen aufgrund eines Ereignisses mental passiert.

In meinem About erfährst du, wie ich herausfand, dass auch ich mit einem niedrigen Grad traumatisiert bin. Letztlich geht es dann darum, nicht in der Traumatisierung stecken zu bleiben.

Übernehme wieder die Verantwortung für dein Leben! 

Mein Weg vom Geburtenprojekt zum Familientherapeuten und Vater

Die intensive Auseinandersetzung mit mir führte mich dorthin, wo ich heute bin - zu einem glücklichen Menschen

Seit 2012 begleite ich intensiv Familien in familientherapeutischen Settings mit ihren alltäglichen und biografischen Herausforderungen. In dieser Begleitung arbeite ich aufgrund individueller Biografien vor allem traumasensibel, sowohl in Bezug auf die Eltern als auch deren Kinder. Jene Familien konnte ich vor allem deshalb dienlich begleiten, weil ich mich zuvor intensiv mit mir auseinandergesetzt hatte. Auch unsere mentale Geburtsvorbereitung hat eine traumasensible Herangehensweise.

Ein paar Schritte zurück

Mit dem spannenden Thema Geburt beschäftige ich mich dagegen schon viel länger, lange bevor ich mich mit den Folgen von Traumata auseinander zu setzen begonnen habe:

Angefangen hatte mein besonderes Interesse im Januar 2007 durch meine Mitarbeit in einem Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Freien Universität Berlin mit dem Arbeitstitel "Repräsentationen und Praktiken von Geburt". Wir Mitarbeiter:innen nannten unser Forschungsvorhaben kurz "Geburtenprojekt". In dem Projekt wurde unter anderem ein für die Geburtshilfe bedeutender historischer Diskurs geführt. In dem Diskurs ging es um die Auswirkungen des heute weitestgehend männlich dominierten Blicks auf Geburt. Ursprünglich waren Geburtspraktiken im Wesentlichen von Frauen durchgeführt worden. Man könnte sagen, dass es im Laufe der Geschichte eine "Enteignung der Geburt" gab. Anders gesagt: Die Zuständigkeit hatte gewechselt und damit auch, mit welchem Selbstvertrauen Frauen in die Geburt ihres Kindes gingen. Der Arzt galt als Fachmann für die Geburt.

Der Blick ändert sich langsam wieder

In diesem Zusammenhang beobachteten wir, dass immer noch eine nicht geringe Anzahl an Frauen, die sich bewusst für eine Geburt im Krankenhaus oder in der Klinik entschieden hatten, auch ihre Geburt an die vor Ort begleitenden Hebammen und Ärzt:innen abgaben, sei es aus Angst vor dem Prozess der anstehenden Geburt oder einer eigenen Abwertung der Fähigkeiten ihres Körpers und der höher bewerteten Kompetenz des Fachpersonals. In den Interviews, welche das Geburtenprojekt durchführte, äußerten aber auch Frauen, die sich für eine Geburt im Geburtshaus entschieden, weil sie die Atmosphäre dort als wohlwollender einschätzten, dass sie ihre Geburt vor allem in die erfahrenen Hände der anwesenden Hebammen gaben bzw. geben mochten. Auch die interviewten Ärzt:innen und Hebammen nahmen diese "Abgabe" wahr.

Frauen scheinen im Laufe der medizinischen Geschichte von Geburt in eine Art Abgabemuster gerutscht zu sein. Die Frauen aus den Interviews gingen von vornherein mit einer gewissen Ohnmacht in die Geburt.

Ich fand diesen Umstand äußerst schockierend, wusste damals allerdings auch noch keinen anderen Weg, wie sich Frauen bzw. Paare anders empowern können. Auch hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Wunsch, selbst Vater zu werden. In die Rolle als Vater zu gehen, war für mich eine schwierige Vorstellung. Das Forschungsprojekt endete im September 2009, nicht jedoch mein besonderes Interesse für die Themen rund um Familien und Geburten.

Ein kurzer Ausblick

Wie man sich als Frau und Paar wunderbar empowern kann, erfuhren Nicole und ich einige Jahre später während der Vorbereitungen auf die Geburten unserer Kinder. Das war großartig. Noch während der Vorbereitung auf die Geburt unseres zweite Kindes fassten wir den Entschluss, Frauen und Paare dementsprechend zu begleiten. Dies wurde zu unserem Herzensthema.

Und auch der Entschluss für (eigene) Kinder war eine der mich am meisten prägenden Entscheidungen in meinem (bisherigen) Leben. Eine völlig neue Verantwortung kam auf mich zu. Auch in den mühevollen Momenten trage ich sie gern.

Vorerst Begleitung von Familien

Im Laufe meiner familientherapeutischen Arbeit kam ich dann auch immer mehr mit den Auswirkungen von Traumata in Berührung. Ich wechselte also von der Wissenschaft in die Praxis. Es ist davon auszugehen, dass wir in einer traumatisierten Gesellschaft leben. Wichtig bei dieser Annahme ist, dass verschiedene Grade von Traumatisierungen existieren. Aber bereits niedrige Grade haben Auswirkungen sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene. Auf mentaler Ebene äußern sich jene Auswirkungen beispielsweise in Form von erworbenen Glaubenssätzen, mit denen sich Menschen selbst limitieren.

Traumasensibel zu begleiten, heißt für meine familientherapeutische Begleitung zunächst einmal, diesen Umstand anzuerkennen, aber nicht zu pathologisieren. Es geht vielmehr um ein Differenzieren und Auflösen jener limitierenden Glaubenssätze.

Das kannst du auch.

Was hat das Thema Trauma nun mit mir und meiner Biografie zu tun?

Behütet groß geworden, aber dennoch mt einem niedrigen Grad traumatisiert

Zunächst einmal kann ich sagen, dass meine Eltern mich geliebt haben. Sie haben mich mit viel Liebe groß werden lassen. Ich kann feststellen, keinen schweren Grad von Traumatisierung erlebt zu haben - keine Vernachlässigung durch meine Eltern, kein emotionaler oder anderweitiger Missbrauch, kein Mobbing durch Mitschüler:innen, Peergroup Vorgesetzte oder Kolleg:innen, keine dramatischen Ereignisse, an denen ich beteiligt war. Gleichzeitig gab es aber immer wiederkehrende Erlebnisse und Sätze, die mich in der Kindheit, während meiner Jugend und im späteren Leben geprägt haben, aus denen ich unbewusst Glaubenssätze über mich bildete, durch die ich mich letztlich selbst limitiert habe. Ein Gedanke war beispielsweise, dass ich nicht genüge bzw. dass ich irgendwie anders bin - und in diesem Anders sein empfand ich einen Makel. Ein anderer Gedanke war, dass ich nicht dazu gehöre. Diese Gedanken führten dazu, dass ich permanent fühlte, nicht am "richtigen" Ort, nicht in "sicheren" Beziehungen zu sein. Diese Glaubenssätze hatten zur Folge, dass ich mich eher versteckte, als dass ich mich zeigte. Durch meine Glaubenssätze verhielt ich mich selbst unsicher. Letztlich gerieten meine Glaubenssätze dadurch zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, einer self-fulfilling-prophecy. Auch kompensierte ich mein Unbehagen damals noch mit übermäßigem Essen. Heute weiß ich, dass ich mich kleiner machte, als ich es bin. Heute lackiere ich beispielsweise völlig selbstverständlich meine Fingernägel oder tanze öffentlich an der Tramhaltestelle zu meiner Musik. Ich zeige mich.

Ein einschneidendes Erlebnis

Als ich dann bei einem anderen Forschungsprojekt, für das ich mehrere Jahre mit viel Hingabe gearbeitet hatte, kurzfristig mit einem Fachbeitrag in einem Sammelband abgelehnt worden war, hatte ich eine riesengroße Enttäuschung zu verarbeiten. Über mehrere Monate schrieb ich an dem Beitrag und stand mit dem hauptverantwortlichen Redakteur und Herausgeber in einem regen Austausch. Er hatte mir wohlwollende Anregungen gegeben, die ich umsetzte. Der Beitrag war mir enorm wichtig. Das wusste er. Kurz vor der Endredaktion teilte er mir mit, dass mein Artikel doch nicht in dem Sammelband aufgenommen werden würde. Für mich brach schier eine Welt zusammen. Neben meinem Glaubenssatz "Ich genüge nicht", machte ich die weitere beunruhigende Erfahrung, dass jemand Anderes unverhofft über mich durch seine Form von Macht entscheiden kann. War ich also wieder einmal nicht am "richtigen" Ort bzw. in einer sicheren zwischenmenschlichen Beziehung? Anders gesagt: Ein mir vertrauter Mensch, mit dem ich viele Jahre zusammengearbeitet hatte, machte einfach etwas mit mir. Ich blieb ohnmächtig zurück. Mein Unverständnis zu äußern, traute ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zum Glück hatte ich jedoch die Anerkennung im gleichzeitig existierenden Geburtenprojekt.

Eine beunruhigende Erkrankung

Dennoch wurde ich kurze Zeit später, von einem Tag auf den anderen, ernsthaft krank. Eines Morgens wachte ich mit einer halbseitigen Gesichtslähmung auf:

Ich konnte meine rechte Gesichtshälfte nicht mehr bewegen. Beim Trinken lief mir die Flüssigkeit aus dem rechten Mundwinkel. Ich konnte nichts mehr kontrollieren. Das Essen fiel mir schwer, da ich nur noch linksseitig kauen konnte. Nachts trug ich einen sogenannten Uhrglasverband als Schutz sowie eine Schlafmaske zum Abdunkeln meines Auges, weil ich mein rechtes Auge nicht mehr schließen konnte. Mein Auge stand Tag und Nacht offen. Auch konnte ich mich nicht mehr verständlich artikulieren. Ich hatte Glück im Unglück, da sämtliche schwerwiegenden medizinischen Diagnosen als Ursache meiner plötzlichen halbseitigen Gesichtslähmung ausgeschlossen werden konnten - kein Tumor, kein Schlaganfall, keine Borreliose. Auch hatte ich zuvor keine andere Erkrankung, die als Auslöser in Betracht kam. Mit diesem Zustand lebte ich ein dreiviertel Jahr. Seitdem reagiert meine rechte Gesichtshälfte auf Stress und Kälte.

Wechselbeziehung zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren

Da sich die Ursachen meiner plötzlichen Erkrankung nicht körperlich erklären ließen, brachte meine damalige Ärztin die Psychosomatik ins Gespräch - also die Wechselbeziehung zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren. Ich war selbst mit der Erkenntnis konfrontiert, dass starke körperliche Reaktionen durch Gefühle und Gedanken ausgelöst werden können. War jene schmerzlich empfundene Ablehnung bzw. jene unverhoffte Absage durch den verantwortlichen Herausgeber zu viel für meine Seele?

Meine Erkrankung nutzte ich zur Umorientierung

Den von mir eingeschlagenen Weg einer wissenschaftlichen Karriere sah ich für mich nicht mehr als förderlich in Bezug auf meine Persönlichkeitsentwicklung an. Stattdessen wählte ich den Quereinstieg in die Soziale Arbeit. Ein Neuanfang ist möglich. Dementsprechend bildete ich mich mit großer Begeisterung weiter, so dass ich irgendwann die Qualifikationen erworben hatte, um im familientherapeutischen Bereich Eltern und Kinder traumasensibel begleiten zu können. Hier fühlte ich mich mit den Themen und meinen Kolleg:innen wunderbar "richtig".

Und wie waren dann unsere geburten?

Zu den Geburten unserer Kinder mag ich noch sagen, dass beide vollkommen anders verliefen, als wie wir es uns organisiert hatten. Auch konnte ich meine Ängste in Bezug auf meine verschiedenen Rollen als Geburtsbegleiter hinter mir lassen.

Geplant waren beide Geburten in der wohligen Atmosphäre eines Geburtshauses. Auf die Welt kamen jedoch unsere Kinder in einer sogenannten Level-1-Klinik. Beide Kinder waren Frühchen und konnten daher nicht im Geburtshaus auf die Welt kommen. Während unsere Tochter durch einen Notkaiserschnitt das Licht der Welt erblickte, wurde unser Sohn durch eine Spontangeburt geboren. Auch wenn die Geburten anders verliefen, erlebten wir beide als wunderbar. Auch das bedeutet in unserer traumasensiblen Geburtsvorbereitung empowern: Zu lernen, mit spontan sich ändernden Situationen gut umgehen zu können.

Wobei und warum möchte ich anderen so gern helfen?

  • Ich möchte Frauen helfen, mit ihrer Geburtsbegleiter:in ein Superteam zu bilden. 
  • Ich möchte Frauen helfen, gestärkt in die Geburt zu gehen, sich selbst wichtig zu nehmen.
  • Ich möchte, dass es weniger Geburtsverletzungen und Traumatisierungen gibt. Denn diese Folgen haben auch Auswirkungen auf der Paarebene und für das Elterndasein.
  • Ich möchte, dass sich Paare nicht nur aushalten, sondern ihre wahrhaftige Idee von Beziehung finden.

Worin dürfen wir dich oder euch begleiten und stärken? Wir sind uns sicher, dass die Lösung bereits in dir oder euch ist.

Gemeinsam erweitern wir den Horizont. 

Idee 1

Wenn zwei Menschen sich mit derselben Absicht treffen, können Wunder geschehen.

Idee 2

Wir möchten euch verführen, eine Absicht zu bilden, in die ihr euch verliebt.

Idee 3

Wir möchten, dass ihr Freude an eurem Liebesleben und Elterndasein habt.

Warum Schöpfungsgeister?

Menschen sind schöpferische Wesen

Wir sehen Menschen als schöpferische Wesen an. Es geht vor allem darum, selbst aktiv zu werden, sein Leben kreativ mit Liebe zu sich und zu Anderen zu gestalten. Zweifellos fängt jeder Mensch dabei woanders an. Jede:r hat andere Voraussetzungen und Ideen.

Menschen sind jedoch dazu geboren, um Schöpfer:innen ihres Lebens zu werden. Dafür stehen wir mit unserem Herzensprojekt. In diesem besonderen Sinn können Menschen schöpferische Genies sein beziehungsweise es werden.

Der dementsprechend wesentliche Fokus bei Schöpfungsgeister ist die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

die Kraft des Geistes

Menschen verfügen über die Kraft des Geistes. Somit sind Menschen weit mehr als nur ihr Körper. Jene Kraft in uns ist eine mentale Kraft, die es gilt, bewusst und wach zu nutzen. Mitunter stehen sich jedoch Menschen sprichwörtlich selbst im Weg. Mit unserem Geist können wir es allerdings schaffen, dies zu verändern. Dementsprechend gehen wir davon aus, dass der Glaube über sich selbst und Andere in einem großen Maß das eigene Handeln leitet.

Bei Schöpfungsgeister geht es also vor allem ums Mindset und darum, hemmende Glaubenssätze in förderliche Gedanken über sich und die Welt zu wandeln.

Womöglich bist du über den Namen irritiert

Bist du über den Namen Schöpfungsgeister irritiert? Vielleicht hast du Assoziationen, die dich sogar abschrecken, weil sie dich in eine andere Richtig denken lassen. Eine Schublade geht auf. Genau das - die vorschnelle Bewertung - wollen wir durchbrechen. Wir laden dich ein, Grenzen im Kopf aufzulösen. Denn wir sind zutiefst davon überzeugt, dass Respekt entsteht, wenn wir beginnen, das eigene Denken zu hinterfragen.

Ließ hierzu gerne mehr in dem Beitrag Wer wir sind und was wir nicht sind auf unserem Schöpfungsgeister-Blog.

Lasst uns gemeinsam eure Schöpfungsgeister entdecken!

Wir begleiten euch gerne. 

Büten

Wir begleiten seit über 10 Jahren Menschen in unterschiedlich herausfordernden Lebensphasen. Jene Begleitungen unternehmen wir nach wie vor mit großer Begeisterung. Wir haben Menschen geholfen, ihren ganz eigenen Weg zu finden, zu kreieren und zu gehen. Mit unseren jeweiligen Professionen haben wir Menschen unterstützt, Blockaden zu lösen, Dinge in ihrem Leben zu verändern und in die Selbstwirksamkeit zu kommen. Jene Erfahrungen bedeuteten für diese Menschen ein großes Glück.

Als gemeinsame Herzensthemen kamen uns, ohne großartig überlegen zu müssen, Geburt, Liebesleben und Elterndasein. Die damit verbundenen Themen, zu denen wir nun gemeinsam Eltern begleiten, haben meist mit uns selbst zu tun. Dabei stehen wir von Herzen für Vielfältigkeit in Liebes- und Elternbeziehungen. Dadurch wollen wir zu einer freundlicheren Welt beitragen und etwas Nachhaltiges schaffen. Die Gestaltung des eigenen Lebenswegs ist ein Wert, den wir mit Schöpfungsgeister leben. 

Wir bringen Eltern und werdende Eltern in ihre Kraft. Es geht uns darum, Mut zu machen. Wir gehen dabei mit euch in Verbindung und unterstützen liebevoll. Es ist unsere hundertprozentige Absicht, euch in die Selbstwirksamkeit zu bringen.

Das sind unsere wertvollen Qualifikationen für dich

Nicole ist auch

Diplom Sozialpädagogin / -arbeiterin

Mentaltrainerin

Mediatorin

Suchtberaterin

Verfahrensbeistand

Motivierende Gesprächsführung

MFA Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie

Marcus ist auch

Kommunikationswissenschaft / Erziehungswissenschaft (M.A.)

Systemischer Interaktionsberater

Mediator

Entspannungstherapeut / -pädagoge

Motivierende Gesprächsführung

Kursleiter Stressmanagement

Kursleiter Autogenes Training

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