Im ersten Teil unserer Serie haben wir unsere Leser:innen – und vielleicht auch dich – mitgenommen in die Welt der Hypnose. Wir haben darüber gesprochen, was Hypnose eigentlich ist, warum sie nichts mit Kontrollverlust zu tun hat, sondern ganz im Gegenteil Menschen dazu befähigen kann, sich ihrer selbst zu ermächtigen, und wie sie Menschen dabei unterstützen kann, mit unbewussten Mustern, Gefühlen und eigenen Ressourcen in Kontakt zu kommen. Dabei tauchte ein Gedanke immer wieder auf: Unser Erleben ist eng mit unserem Körper verbunden.
Hier setzt nun auch der zweite Teil unserer Serie an:
Heute geht es um Psychedelic Breath® nach Eva Kaczor – eine besondere Form der Atemarbeit, mit der sich Nicole derzeit intensiv in ihrer Ausbildung auseinandersetzt. Im September 2026 wird Nicole diese erfolgreich abgeschlossen haben. Jene besondere Form der Atemarbeit hatte Nicole auf dem Greator-Festival 2025 kennengelernt – und deren besondere Wirkung dort selbst erfahren dürfen. Dieses Jahr war sie nicht als Gast auf dem Greator-Festival, sondern im Awareness-Team von Eva Kaczor – als sogenannter Angel, um für die diesjährigen Teilnehmer:innen präsent zu sein und diesen einen schützenden Raum zu geben.
Vielleicht löst der Name bei dir zunächst Fragezeichen aus:
„Psychedelic“?, „Atemarbeit“?, Was soll das miteinander zu tun haben?
Vielleicht denkst du auch: Kann Atmen wirklich so viel verändern?
Unsere Antwort darauf lautet: Der Atem ist ein erstaunlich kraftvolles, und vor allem natürliches Werkzeug.

Der Atem ist immer dabei
Wir können einige Tage ohne Nahrung auskommen. Einige Zeit ohne Wasser. Aber nur wenige Minuten ohne unseren Atem. Der Atem begleitet uns vom ersten bis zu unserem letzten Moment. Und trotzdem schenken wir ihm im Alltag erstaunlich wenig Aufmerksamkeit. Er ist ja einfach da.
Wir atmen, während wir arbeiten.
Wir atmen, während wir schlafen.
Wir atmen, während wir ein Date haben.
Wir atmen, während wir streiten.
Wir atmen, während wir uns begehren.
Wir atmen, während wir Fahrrad oder Auto fahren.
Wir atmen, während wir Nachrichten hören, lesen oder schauen.
Du atmest, während du diesen Artikel liest.
Dabei verändert sich unser Atem ständig. Höchstwahrscheinlich hast Du diesen Umstand schon einmal wahrgenommen. Wenn wir erschrecken, halten wir vielleicht kurz den Atem an – der Atem bleibt uns in solch einem Moment weg. Wenn wir gestresst sind, wird unser Atem häufig schneller und flacher. Wenn wir uns entspannen, wird er dagegen meist ruhiger und tiefer.
Unser Atem reagiert also auf all das, was in uns geschieht.
Und gleichzeitig kann unsere Atmung auch beeinflussen, wie wir uns fühlen.
Jene Wechselwirkung – in beide Richtungen – macht bewusste Atemarbeit so spannend.

Was ist Psychedelic Breath®
Psychedelic Breath® ist eine strukturierte Form der Atemarbeit, die von der Diplom-Psychologin Eva Kaczor entwickelt wurde.
Dabei wird der Atem bewusst über einen bestimmten Zeitraum verändert und mit Musik sowie einer geführten Anleitung verbunden. Eine Session umfasst nach dem von Eva Kaczor beschriebenen Ablauf unter anderem eine vorbereitende Atemsequenz und die thematisch geführte Psychedelic-Breath®-Session in mehreren Zyklen.
Durch die Kombination aus Atem, Rhythmus, Musik und bewusster Aufmerksamkeit entsteht ein veränderter Bewusstseinszustand. Und genau hier schließt sich für uns der Kreis zu unserem ersten Artikel über Hypnose.
Auch Hypnose kann einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit ermöglichen, in dem die Wahrnehmung stärker nach innen gerichtet ist.
Bei Psychedelic Breath® wird ein anderer Zugang gewählt: Denn hier wird dein Atem zum entscheidenden Wegweiser.

Was passiert dabei im Körper?
Vielleicht fragst du dich: Wie kann eine Veränderung der Atmung überhaupt dazu führen, dass sich auch unsere Wahrnehmung verändert?
Die Antwort hierauf ist eine rein physiologische:
Wenn wir deutlich schneller oder tiefer atmen, als unser Körper es im jeweiligen Moment benötigt, atmen wir mehr Kohlendioxid (CO₂) ab. Dadurch kann der CO₂-Gehalt im Blut vorübergehend sinken und sich der pH-Wert verändern.
Das kann unter anderem zu Empfindungen wie Kribbeln, Schwindel, Wärme oder einer veränderten Körperwahrnehmung führen. Genau solche körperlichen Veränderungen können während intensiver Atemarbeit Teil des Erlebens sein.
Der veränderte Bewusstseinszustand ist also nicht „magisch“. Er hat eine natürliche, körperliche Grundlage.
Gleichzeitig wissen wir noch längst nicht alles über die Wirkmechanismen unterschiedlicher Formen von Breathwork. Die Forschung zu Breathwork insgesamt ist in den vergangenen Jahren jedoch deutlich gewachsen. Und genau dieser Umstand ist uns wichtig: Breathwork ist wissenschaftlich interessant. Aber wir möchten nicht mehr versprechen, als die Forschung tatsächlich hergibt. Denn Breathwork ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Methoden, die mit dem Atem arbeiten. Forschung zu einer bestimmten Atemtechnik lässt sich deshalb nicht automatisch auf Psychedelic Breath® übertragen.

Warum „psychedelisch“?
Der Begriff „psychedelisch“ kann zunächst irritieren. Schließlich verbinden viele Menschen damit einen substanzbezogenen Konsum oder Erfahrungen, die nur schwer absehbar erscheinen.
Bei Psychedelic Breath® geht es jedoch um eine nicht-substanzgebundene Erfahrung. Der veränderte Bewusstseinszustand wird über die Atemarbeit und die geführte Gestaltung der Session angestoßen.
Das bedeutet dennoch nicht, dass jede Erfahrung gleich ist. Im Gegenteil. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und sein eigenes Nervensystem mit. Deshalb können die Erlebnisse während einer Session sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen erleben intensive Körperempfindungen. Andere nehmen Emotionen besonders deutlich wahr. Manche erleben innere Bilder oder Erinnerungen. Und manchmal passiert zunächst scheinbar gar nichts Spektakuläres. Auch das darf sein.
Denn bei dieser Form der Prozessarbeit geht es nicht darum, eine bestimmte Erfahrung zu erzwingen.

Der Atem als Zugang zum inneren Erleben
Wir sind es gewohnt, unseren Körper eher funktional zu betrachten. Er soll einfach „machen“.
Er soll uns von A nach B bringen.
Er soll arbeiten, schlafen, Kinder versorgen und dabei möglichst wenig Probleme bereiten.
Dabei trägt unser Körper ständig Informationen darüber, wie es uns geht:
Ein Kloß im Hals. Ein Druck auf der Brust. Ein flaues Gefühl im Bauch. Angespannte Schultern. Ein schneller Herzschlag.
Oft nehmen wir solche Signale erst wahr, wenn sie bereits sehr deutlich geworden sind.
Arbeit mit dem Atem kann einen anderen Zugang ermöglichen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf unseren Körper richten, können Empfindungen, Emotionen und innere Prozesse stärker ins Bewusstsein treten.
Das kann angenehm sein. Überraschend. Manchmal auch herausfordernd.
Genau deshalb ist für uns die Begleitung mindestens genauso wichtig wie die Methode selbst.
Also: Es geht nicht darum, möglichst viel zu erleben. Vielleicht entsteht bei dem Begriff Psychedelic Breath® die Vorstellung: Je durchdringender und intensiver die Erfahrung, desto besser.
Aber genau davon möchten wir uns distanzieren. Denn eine intensive Erfahrung ist nicht automatisch eine hilfreiche Erfahrung. Und eine scheinbar unspektakuläre Session ist nicht automatisch unbedeutend und wirkungslos. Es geht nicht darum, möglichst tief zu kommen, möglichst starke Emotionen zu erleben oder möglichst außergewöhnliche innere Bilder zu sehen.
Es geht darum, bewusst wahrzunehmen, was gerade da ist. Und dem eigenen Erleben mit Neugier und möglichst wenig Bewertung zu begegnen. Das kann bereits sehr bedeutsam sein.

Warum die Eigenerfahrung für Nicole so wichtig ist
Nicole befindet sich derzeit in der Ausbildung bei Eva Kaczor. In dieser Ausbildung geht es nicht allein darum, eine Methode theoretisch kennenzulernen, um sie dann – bei erfolgreich bestandener Abschlussprüfung – anzuwenden. Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist die eigene Erfahrung.
Nicole hat innerhalb der Ausbildung selbst Psychedelic-Breath®-Sessions erlebt und setzt sich intensiv mit ihren eigenen Erfahrungen auseinander. Dieser Umstand ist sehr viel wert – viel mehr wert, als die reine Aneignung von Wissen oder einer Methode.
Auch ihre erste Begegnung mit Psychedelic Breath® auf dem Greator-Festival 2025 hat sie nachhaltig beeindruckt. Beim diesjährigen Greator-Festival war sie schließlich selbst Teil des Awareness-Teams von Eva Kaczor und durfte als sogenannter Angel für die Teilnehmer präsent sein.
Diese Eigenerfahrung ist für uns ein enorm wichtiger Bestandteil professioneller Begleitung.
Sie bedeutet nicht, dass wir wissen, was ein anderer Mensch erleben wird. Denn auch wir haben beide unterschiedliche Erfahrungen – jeweils als Nicole und Marcus – sowohl in der eigen erlebten Hypnose als auch in Psychedelic Breath®-Sessions machen dürfen. Jeder Mensch findet seinen eigenen Weg durch einen solchen Prozess.

Sicherheit kommt vor Tiefe
Gerade weil Atemarbeit intensive Erfahrungen ermöglichen kann, ist uns ein Punkt besonders wichtig – nämlich: Sicherheit kommt vor Tiefe.
Eine traumasensible Begleitung bedeutet für uns nicht, Menschen möglichst schnell an ihre Grenzen zu bringen.
Es bedeutet vielmehr, wahrzunehmen, zu beobachten, zu fragen. Tempo herauszunehmen, wenn es nötig ist. Und den Menschen nicht aus den Augen zu verlieren.
Das Nervensystem braucht nicht immer (noch) mehr Intensität. Manchmal braucht es vor allem die wertvolle Erfahrung:
Ich darf hier sein.
Ich darf wahrnehmen.
Ich darf jederzeit entscheiden, was für mich gerade richtig ist.

Nicht jede:r sollte Psychedelic Breath® praktizieren
So spannend und bereichernd eine intensive Atemerfahrung sein kann: Psychedelic Breath® ist nicht für jeden Menschen und nicht in jeder Lebenssituation geeignet.
Eva Kaczor nennt unter anderem Schwangerschaft, Epilepsie, Herzerkrankungen, hohen Blutdruck, Angststörungen, Psychosen, erhöhten Augeninnendruck und eine Vorgeschichte mit Schlaganfall als Kontraindikationen. Auch bei noch heilenden Wunden im Gesicht oder am Oberkörper soll die Methode nicht praktiziert werden.
Da wir bereits auch Frauen in der Schwangerschaft begleiten durften, liegt uns eine Anmerkung besonders am Herzen: Das bedeutet nicht, dass bewusste oder sanfte Atemübungen während einer Schwangerschaft grundsätzlich ungeeignet sind – sie sind ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen, mentalen Vorbereitung. Vielmehr geht es um die spezifische, intensive Atemtechnik von Psychedelic Breath®.
Für uns gehört deshalb zu einer verantwortungsvollen Begleitung nicht nur die Frage:
„Was kann diese Methode ermöglichen?“
Sondern genauso:
„Für wen ist sie geeignet – und wann ist eine andere Form der Begleitung sinnvoller?“
Denn manchmal bedeutet professionelle Begleitung nicht, eine Tür zu öffnen. Sondern zu erkennen, dass es gerade nicht die richtige Tür ist.

Was kann durch Psychedelic Breath® entstehen?
Wir möchten an dieser Stelle bewusst keine Wirkversprechen machen. Menschen reagieren unterschiedlich – das haben wir selbst an uns erfahren – und Erfahrungen lassen sich nicht auf Knopfdruck erzeugen.
Eine Session kann beispielsweise einen intensiveren Zugang ermöglichen zu:
- Körperempfindungen
- Emotionen
- inneren Bildern
- persönlichen Themen
- eigenen Ressourcen
- bisher wenig beachteten Gedanken oder Perspektiven
Manchmal entsteht daraus ein Aha-Moment. Manchmal eine emotionale Entlastung. Manchmal einfach eine neue Wahrnehmung des eigenen Körpers. Und manchmal braucht das Erlebte zunächst Zeit, bevor überhaupt klar wird, welche Bedeutung es für den eigenen Weg hat.
Deshalb gehört für uns auch die Integration zu einer verantwortungsvollen Begleitung – also all jenes, was im Anschluss an eine Session kommt. Denn eine Erfahrung bedeutet nicht automatisch Veränderung. Entscheidend ist vor allem, was danach mit dieser geschieht.

Und was hat das nun mit Hypnose zu tun?
Womöglich magst du die Verbindung bereits erahnen. Hypnose und Psychedelic Breath® sind unterschiedliche Methoden. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Zugängen. Und trotzdem gibt es eine äußerst spannende Gemeinsamkeit:
Beide können Menschen im Besonderen dabei unterstützen, aus dem gewohnten Alltagsmodus herauszutreten und die eigene innere Welt bewusster wahrzunehmen.
Hypnose, wie wir sie praktizieren, nutzt dafür unter anderem fokussierte Aufmerksamkeit und innere Bilder. Entgegen anderer Hypnosen arbeiten wir nicht mit Suggestionen, sondern öffnen den hypnotischen Raum bewusst für Wahlmöglichkeiten.
Psychedelic Breath® nutzt den Atem, Musik, Rhythmus und bewusste Aufmerksamkeit.
Hypnose und Psychedelic Breath® arbeiten mit dem Unterbewusstsein, was durch den Wechsel in die unterschiedlichen Gehirnwellen möglich wird. Beide Methoden können bedeutende Türen öffnen. Aber was hinter der Tür liegt, ist ganz individuell. Und genau deshalb möchten wir im dritten Teil unserer Serie noch einen Schritt weitergehen:
Wie sich zwei Wege in unseren Begleitungen begegnen
Was passiert, wenn wir Hypnose und Psychedelic Breath® nicht als konkurrierende Methoden betrachten, sondern als unterschiedliche Zugänge zu inneren Prozessen?
Was kann entstehen, wenn wir den Verstand, die Vorstellungskraft, den Körper, den Atem und das emotionale Erleben miteinander verbinden?
Und wo liegen dabei die besonderen Möglichkeiten – aber auch die Grenzen – einer solchen integrativen Begleitung?
Genau darum geht es im dritten und letzten Teil unserer kleinen Serie.
Dort möchten wir dir zeigen, warum wir davon überzeugt sind, dass sich Hypnose und Psychedelic Breath® in bestimmten Prozessen wunderbar ergänzen können. Nicht, weil zwei Methoden automatisch besser sind als eine. Sondern weil Menschen unterschiedlich sind. Und weil manchmal ein anderer Zugang genau die Tür öffnet, die vorher noch verschlossen war.
Wenn du Fragen bis hierher hast, dann stelle uns diese gerne. Nutze dazu unser Kontaktformular oder schicke uns eine E-Mail an:
Wir nehmen uns die Zeit für dich und beantworten dir sehr gerne deine Fragen.
Für ein bewusstes Leben und Lieben
Deine Nicole und Dein Marcus
Häufige Fragen zu Psychedelic Breath®
Vielleicht sind beim Lesen noch Fragen entstanden. Gerade weil Psychedelic Breath® für viele Menschen zunächst ungewohnt klingt, möchten wir einige der häufigsten Fragen an dieser Stelle beantworten.
Ist Psychedelic Breath® eine Meditation?
Nach unserem Verständnis ist Psychedelic Breath® keine Meditation. Warum? Während bei vielen Meditationsformen der Atem beobachtet und die Aufmerksamkeit zur Ruhe gebracht wird, wird der Atem bei Psychedelic Breath® bewusst verändert und intensiviert. Dadurch kann sich die Wahrnehmung verändern und ein veränderter Bewusstseinszustand entstehen.
Verliere ich während einer Session die Kontrolle?
Nein. Eine intensive Erfahrung bedeutet nicht, dass du die Kontrolle über dich selbst abgibst. Du bleibst grundsätzlich handlungsfähig und kannst jederzeit kommunizieren oder die Session unterbrechen. Es handelt sich um eine selbstorganisierte Methode. Also wenn es Dir zu viel oder intensiv wird, kannst Du selbst das Tempo rausnehmen und den Rhythmus verlangsamen. So kommst Du automatisch wieder in einen natürlicheren Fluss. Für uns ist außerdem wichtig: Du musst nichts leisten und keine bestimmte Erfahrung erreichen.
Was kann ich während einer Session erleben?
Das ist sehr individuell. Manche Menschen nehmen ihren Körper besonders intensiv wahr, beispielsweise durch Kribbeln, Wärme oder andere Körperempfindungen. Andere erleben Emotionen, innere Bilder, Erinnerungen oder neue Perspektiven. Wieder andere empfinden vor allem Ruhe oder Weite. Und manchmal passiert weniger, als man erwartet. Es gibt kein „richtiges“ Erleben.
Muss ist dabei weinen oder alte Themen lösen?
Nein. Emotionen können auftauchen, aber Weinen ist weder das Ziel noch ein Maßstab für eine „erfolgreiche“ Session. Ebenso wenig erwarten wir, dass sich ein Lebensthema durch eine einzelne Session einfach auflöst. Eine Session kann einen Impuls geben – Veränderung entsteht häufig in dem, was danach folgt.
Was passiert, wenn unangenehme Gefühle auftauchen?
Auch herausfordernde Gefühle können Teil einer Erfahrung sein. Das bedeutet aber nicht, dass du einfach „durchhalten“ musst. Eine traumasensible Begleitung bedeutet für uns, aufmerksam wahrzunehmen und gegebenenfalls Intensität oder Tempo anzupassen. Denn: Sicherheit kommt vor Tiefe.
Kann ich Psychedelic Breath® ausprobieren, auch wenn ich noch keine Erfahrung mit Atemarbeit habe?
Grundsätzlich richtet sich die Methode nicht ausschließlich an Menschen mit Vorerfahrung. Entscheidend ist vielmehr, ob Psychedelic Breath® für dich persönlich geeignet ist. Deshalb gehören eine gute Vorbereitung und eine sorgfältige Einschätzung für uns zu einer verantwortungsvollen Begleitung. Ehe eine Session beginnt, erfolgt eine genaue Erklärung zum Ablauf.
Ist Psychedelic Breath® während der Schwangerschaft möglich?
Die intensive Atemtechnik von Psychedelic Breath® sollte während einer Schwangerschaft nicht praktiziert werden. Auch bei bestimmten körperlichen und psychischen Voraussetzungen ist die Methode nicht geeignet. Das bedeutet nicht, dass Atemarbeit während einer Schwangerschaft grundsätzlich ungeeignet ist. Sanfte Atemübungen sind etwas anderes als die spezifische, intensive Atemtechnik von Psychedelic Breath®. Wenn du unsicher bist, ob die Methode für dich geeignet ist, sollte dies immer vor einer Session geklärt werden.
Muss ich an etwas Bestimmtes glauben?
Nein. Du musst weder spirituell sein noch an Energien glauben oder eine bestimmte Vorstellung davon haben, was während einer Session passieren sollte.
Du darfst neugierig sein.
Du darfst skeptisch sein.
Du darfst auch einfach denken: „Ich weiß noch überhaupt nicht, was ich davon halten soll.“
Auch das ist völlig in Ordnung.
Ist Psychedelic Breath® eine Therapie?
Psychedelic Breath® ist eine Methode der Atemarbeit und Prozessbegleitung und kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wir verstehen unsere Begleitung nicht als Therapieersatz und geben keine Heilversprechen. Wenn körperliche oder psychische Beschwerden medizinisch oder psychotherapeutisch behandelt werden müssen, sollte eine solche Behandlung selbstverständlich nicht durch eine Atemsession ersetzt werden.
Und wenn noch Fragen offen sind …
Dann schreib uns gerne.
Gerade bei einer Methode wie Psychedelic Breath® finden wir es wichtig, dass du nicht einfach etwas ausprobierst, weil es gerade spannend klingt, sondern dass du dich informiert, sicher und gut begleitet fühlst. Wenn du wissen möchtest, ob und wie Psychedelic Breath® zu dir und deinem persönlichen Anliegen passen könnte, sprich uns gerne an.
Deine Fragen sind willkommen.

